BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Menden

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Untote bekämpfen ist Bürgerpflicht

3. November 2009

Im Wahlkampf hatte Bürgermeister Volker Fleige seine Meinung zur A 46 deutlich formuliert: Sie scheine ihm wie eine Untote, die immer in Wahlkampfzeiten aus dem Keller geholt werde. Er werde in 12 Jahren Bürgermeistertätigkeit kein einziges Mal mit der A46 zu tun haben.

Es mag Zufall sein, vielleicht aber auch ein Wink des Schicksals: Ausgerechnet am heutigen Tag der Vereidigung des neuen Mendener Bürgermeisters findet in Meschede ein Abstimmungstreffen zwischen dem Landesbetrieb Straßenbau NRW und den vom Lückenschluss der A 46 betroffenen Kommunen statt, damit im Frühjahr die so genannte Wirkungsstudie offiziell zur Beteiligung der Bürger vorgelegt werden kann.

Peter Köhler, Fraktionssprecher der GAL: „Untote sind auf ihre eigene Art durchaus sehr lebendig und wenn sie nicht aufgehalten werden, bringen sie Verderben über das Land und Schrecken über die Bewohner. Die einschlägige Fachliteratur lässt keine Zweifel aufkommen: Untote müssen bekämpft werden! Es muss die Pflicht jeden Bürgers und damit erst recht des Mendener Bürgermeisters sein, so ein Unheil frühzeitig aufzuhalten."

Zur Erinnerung an diese Bürgerpflicht überreicht die GAL-Fraktion dem neuen Bürgermeister Fleige zur Vereidigung ein T-Shirt mit der Aufschrift „A 46 - Nein Danke!"

Damit sich auch die Bürger über den aktuellen Verfahrensstand informieren können, hat die GAL für die Ratssitzung am 24. November einen öffentlichen Tagesordnungspunkt A 46 beantragt. Dann soll die Stadtverwaltung auch beantworten, welchen Verlauf die Trasse auf Mendener Gebiet nehmen wird und welche fachlichen Anmerkungen zur Studie die Stadt Menden im heutigen Abstimmungsgespräch geäußert hat.


Peter Köhler,

Fraktionssprecher

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