BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Menden

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Bäume im Schmöle-Park sind neue Opfer der fehlenden Baumschutzsatzung

27. November 2009

Die Mendener Grünen reagieren auf die Information der Stadtverwaltung in der gestrigen Bau-Ausschusssitzung, dass die Bäume im Schmöle-Park über einen Bebauungsplan nicht zu schützen sind.

Gegen die Ohnmacht der Stadt Menden hilft nur eines: Eine Baumschutzsatzung muss wieder her. Das zeigt das jüngste Beispiel vom Schmölenpark. Die Stadt hat keine Handhabe, die letzten kapitalen Bäume des wertvollen Baumbestandes des einst wunderschönen Schmöle-Parkes vor der Abholzung im Zuge eines Bebauungsplanes zu schützen. Immer wieder musste die Stadt fassungslos zuschauen, wie gesunde und kapitale Bäume in Menden abgeholzt werden. Die jüngsten Beispiele sind neben dem Schmöle-Park die Bäume um das ehemalige Bahnhofsgebäude sowie die herrlichen alten Bäume in der Gartenstraße.

„Wann begreift die Mehrheit im Mendener Stadtrat endlich, dass wir eine Baumschutzsatzung brauchen, wenn wir nicht tatenlos zusehen wollen, dass immer mehr prägende Bäume für immer aus unserem Stadtbild verschwinden?" fragt Ingrid Ketzscher als Sprecherin der Mendener Grünen. Mehrfach haben die Grünen die Wiedereinführung dieser Satzung beantragt, fanden jedoch neben der UWG keine weiteren Mitstreiter. „Das kann ich nicht nachvollzieher, beinhaltet eine solche Baumschutzsatzung doch auch gleichzeitig eine fachliche Beratung der Baumbesitzer. Eine gute Baumschutzsatzung wäre ein Gewinn für uns alle in Menden: Im Wohnumfeld, in Grünanlagen oder an Wegen und Straßen prägen geschützte Bäume nicht nur das Stadtbild, sondern haben auch eine unverzichtbare ökologische und stadtklimatische Funktion."

Die Grünen werden nicht locker lassen und sich weiterhin beharrlich für eine Baumschutzsatzung einsetzen. Sie hoffen auf andere Mehrheiten in der neuen Zusammensetzung des Rates.

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