BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Menden

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Menden

Gleisstrecke von wuchernden Bäumen und Sträuchern befreit

27. November 2009

Die Mendener Grünen setzen sich politisch für den Erhalt der Bahnstrecke Menden-Hemer ein. Ganz praktisch wurden nun Mitglieder des Oesetalvereins und der Mendener GAL-Ratsfraktion tätig. Den Bericht des IKZ dazu stellen wir deshalb gern auch auf unsere Webseite:

Hemer. Für den geplanten Sonderzugverkehr zur Landesgartenschau war der Oesetalbahnverein am letzten Wochenende an wichtigen Stellen der stillgelegten Strecke Hemer-Menden im Einsatz, um die Gleisstrecke von wuchernden Bäumen und Sträuchern zu befreien. Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus, sowie der Forstwirtschaft aus beiden Städten unterstützten die Aktion durch Bereitstellung professioneller Ausrüstung und tatkräftig.

Ein Team arbeitete sich vom Bahnhof Hemer bis hinter den früheren Haltepunkt Bräuckerstraße vor, während eine zweite Gruppe in Menden vom Bahnübergang Am Hassenbruch bis zum Obsthof im Einsatz war. So wurde das Lichtraumprofil für künftige Eisenbahnfahrzeuge wieder hergestellt und die Einsehbarkeit der Strecke an Bahnübergängen deutlich verbessert. An beiden Arbeitsstätten erkundigten sich interessierte Bürger nach den Arbeiten.

Mitorganisiert wurde der ehrenamtliche Einsatz durch den Forstwirtschaftsmeister Andreas Salmen, der in Menden GAL-Ratsherr ist: „Ein Rückbau von Schieneninfrastruktur ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Dies sieht anscheinend auch ein großer Teil der Bevölkerung so, denn es haben immerhin sechs Unternehmen Geräte, Maschinen und Arbeitskraft unentgeltlich für diese aufwendige Aktion zur Verfügung gestellt."

Eine Fortsetzung der Aktion auf der Bahntrasse, die sich komplett im Eigentum der Stadt Hemer befindet, ist für den Bereich Höcklingsen-Oese in Planung. Dazu Matthias Gast vom Oesetalbahnverein: „Es wäre für die Zukunft wünschenswert, das sich die Städte Menden und Hemer mehr bei der Instandhaltung der Strecke einbringen. Solch aufwendige Arbeiten können auf Dauer nicht nur von ehrenamtlichen Helfern geleistet werden."

(Quelle: IKZ, Carmen Fürstenau, 27.11.2009)

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