BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Menden

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Menden

Artenschutz und A46

15. Januar 2010

 

„Problem erkannt, Gefahr - noch nicht - gebannt". Das ist nach Ansicht der Grünen Vorsitzenden Ingrid Ketzscher der Stand der Planung für den Weiterbau der Autobahn 46 in Bezug auf ihre Auswirkung auf den Artenschutz in unserer Region.

Während Frau Merkel diese Woche das UN-Jahr der biologischen Vielfalt einleitet und eine Trendwende hin zum Artenschutz fordert als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, wird das Verfahren zum Autobahnbau ungeachtet vorangetrieben. Und dies, obwohl wir wissen, dass in unserer Region Südwestfalen insbesondere der bisherige Ausbau der A46 für das Sterben vieler Arten gesorgt hat.

Obwohl wir inzwischen die Bedeutung der biologischen Vielfalt erkannt haben, sind wir im Begriff, alte Fehler zu wiederholen. Soll eine Autobahn die letzten zusammenhängenden Lebensräume in Menden zerstören?

Noch kann sich Menden glücklich schätzen, unzerschnittene Landschaftsräume zu haben mit dem Waldgebiet Waldemei zwischen Hemer-Stübecken und Menden mit 1367 ha, mit dem zweitgrößten zusammenhängenden Lebensraum Rothenberg-Ziegenbusch-Werringsen-Barge-Nachtigall mit 1135 ha strukturreicher Fläche mit gewachsener bäuerlicher Kulturlandschaft sowie dem Gebiet Haunsberg-Sundern als drittgrößter unzerschnittener Fläche mit 1051 ha. In diesen Räumen erholen sich nicht nur die Menschen, sondern hier leben seltene Tierarten, die besonders geschützt bzw. streng geschützt sind.

Als planungsrelevante Arten nennt die Umweltverträglichkeitsstudie z.B. unter den Säugetieren: Abendsegler, Braunes Langohr, Fransenfledermaus, Teichfledermaus, Wasserfledermaus,

unter den Vögeln: Baumfalke, Dorngrasmücke, Eisvogel, Grauspecht, Grünspecht, Habicht, Mittelspecht, Neuntöter, Rauchschwalbe, Rauhfußkauz, Rotmilan, Schleiereule, Schwarzspecht, Steinkauz,Steinschmätzer,Tafelente, Wachtelkönig, Waldohreule, Zwergsäger, Zwergtaucher.

Täglich sterben weltweit 150 Arten aus. Die Hauptursache hierfür ist der Verlust an zusammenhängenden Landschafts- und Lebensräumen insbesondere durch den Straßenbau.

„Erhalten, was uns erhält, das ist das Gebot der Stunde" begründet Ingrid Ketzscher das grüne Engagement gegen weiteren Landschaftsfraß: „Die Natur und die natürliche Artenvielfalt sind unsere Lebensgrundlagen! Sie liefern sauberes Wasser, Atemluft, Lebensmittel, Arzneien und sind Vorbild für viele technologische Erfindungen."

 

Wer sich über den geplanten Weiterbau der A46, die Konsequenzen für Menden und Möglichkeiten zum Widerstand informieren möchte, bekommt bald Gelegenheit dazu: Die Gruppeninitiative gegen die A46 (GigA) lädt alle interessierten Bürger für Freitag, 22. Januar um 19.30 Uhr in den Bürgersaal zu einer Informationsveranstaltung ein.

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