BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Menden

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Duplicate of A46 bedroht die wertvolle Waldemei

10. August 2011

 

Auf Einladung der Mendener Grünen ließen sich am vergangenen Mittwoch Bürgerinnen und Bürger den Wert der Waldemei für die Naherholung und den Erhalt der heimischen Artenvielfalt anschaulich und fachlich qualifiziert darlegen.

Waldemei/Krebsbach ist unser größtes zusammenhängendes Waldgebiet. Noch ist es unzerschnitten von Straßen und Autobahnen. Doch der Weiterbau der A46 soll mitten durch dieses wertvolle Gebiet führen.

Den Wald vor der Haustüre nutzen die Bürgerinnen und Bürger in Menden und Hemer gern für die Naherholung. Mit seinen guten Wanderwegen bietet die Waldemei vielfältige Freizeit- und Sportmöglichkeiten: ob für Familienausflüge, zum Wandern, Joggen oder für das Training im Sportverein - zu jeder Jahreszeit erfreuen wir uns der damit verbundenen hohen Lebensqualität.

„Nicht nur uns Menschen dient die Waldemei," betonte Diplomökologe Stefan Kostyra: „die sehr hochwertig entwickelten Waldgesellschaften, wie Eichen-Buchenmischwälder mit einem naturnahen Altholzbestand sind Lebensraum für selten gewordene Tiere und Pflanzen - z.B. Uhu, Kolkrabe, Mittel-, Klein-, Grau-, und Schwarzspecht sowie seltene Fledermäuse sind hier zu Hause - insgesamt rund 30 Tierarten, die stark gefährdet sind."

„Wir wollen erhalten, was uns erhält, denn die Natur mit ihrer Artenvielfalt ist unsere Lebensgrundlage! Sie liefert sauberes Wasser, Atemluft, Lebensmittel, Arzneien und ist Vorbild für viele technologische Erfindungen. Insofern ist die Artenvielfalt einer der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren" folgerte Grünen-Sprecherin Ingrid Ketzscher.

Fotos: Dirk Becker (Hellweger Anzeiger)

 

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