BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Menden

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Auswertung der Straßenverkehrszählungen für A46 und B7

14. Januar 2012

Eine erste Bewertung der Ergebnisse der aktuellen Straßenverkehrszählungen hatten die Mendener Grünen bereits vor einer Woche vorgenommen. Hier nun noch eine genauere Auswertung in Bezug auf die A 46 und die B7.

Schaut man sich die Verkehrsentwicklung der Zählungen 2000, 2005 und 2010 an, so stellt man fest:

  • Auf der A46 ist der Verkehr zwischen Hagen und Hemer von 2005 bis 2010 um rund 15% zurückgegangen (die Zahl von 2000 liegt uns hierzu nicht vor).
  • Der Verkehr im Verlauf der B7 in Hemer und Menden ist an fast allen Zählstellen, die außerhalb der Innenstädte liegen, von 2000 bis 2010 zurückgegangen - und das teilweise erheblich. Der Anstieg an anderen Zählstellen fällt vergleichsweise gering aus.
  • Besonders auffällig: Auf dem Stück zwischen Autobahnende und Hemer (also dem übergang von Autobahn auf B7) ist der Verkehr um fast ein Drittel (!) gesunken von 26.370 (im Jahr 2000) über 23.399 (2005) auf nun nur noch 18.083 (2010) - das ist ein Rückgang um 8.000 Fahrzeuge!
  • Die gleiche Entwicklung ist im weiteren Verlauf zwischen Menden und Wickede festzustellen, hier sank die Zahl von 10.600 (2000) auf 9.354 (2010).
  • Unser Fazit also: Der Regional-/Durchgangsverkehr ist eindeutig gesunken, dies besonders in Hemer. Ausgerechnet dort, wo die Autobahn gebaut werden und entlasten soll, ist der Verkehr immens gesunken.
    Lediglich innerstädtisch ist der Verkehr teilweise angestiegen - das scheint aber "hausgemacht".

Das Argument der Befürworter des Weiterbaus, das Verkehrsaufkommen auf der B7 habe deutlich zugenommen, wird von diesen Zahlen eindeutig widerlegt. Die Autobahn wird als Lösung für regionale Verkehrsprobleme nicht gebraucht.

Für die Probleme im innerstädtischen Bereich kann eine Autobahn keine Lösung sein. Sie haben andere Ursachen und müssen von den Städten mit intelligenten und individuellen Verkehrslösungen vor Ort angepackt werden.

 

 

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