BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Menden

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Menden

Klimaschutz: Global denken - lokal handeln

23. Dezember 2015

Es gibt keinen Planet B. - Ändern wir die Politik, nicht das Klima!“
so lautet die Botschaft, die von dem Plakat ausgeht, das die Mendener GRÜNEN deutlich sichtbar in der Innenstadt aufgehängt haben.

Für uns GRÜNE ist klar: Wir müssen jetzt handeln!

Ann-Christin Schulz, Vorstandsmitglied der Mendener GRÜNEN:

"Es ist wichtig, dass unser Planet geschützt wird und wir nicht weiter über unseren Verhältnissen leben. Schließlich wollen wir unseren Kindern einen lebenswerten Planeten erhalten."

Vorsitzender Angelos Papadopoulos:

"Klimaschutz geht jeden etwas an und alle können etwas dafür tun."



Auf der Klimakonferenz
in Paris rangen die Staaten der Welt um ein neues Klimaabkommen und eine
gemeinsame Antwort auf die globale Klimakrise. Das Ergebnis ist besser als nichts, aber nicht genug, um die Folgen des Klimawandels in den Griff zu bekommen.


Deshalb muss nun jeder etwas dazu beitragen, dass ein Großteil der weltweiten Vorräte an Kohle, Öl und Gas im Boden bleiben.
Wir setzen auf Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sowie auf
klimagerechtes Alltagshandeln, wie Radfahren, Wäsche trocknen auf der Leine
statt im Trockner, Bevorzugung von regionalen Produkten, Nutzen des ÖPNV...

Die Klimakrise stellt eine Gefahr für Frieden und Stabilität dar. Menschen
flüchten nicht ausschließlich vor Krieg, sondern auch vor den Auswirkungen des
Klimawandels, vor Hunger und Armut durch Dürren, Überschwemmungen oder
verheerende Orkane. Bremsen wir die Klimaveränderungen nicht, wird es weltweite
Fluchtbewegungen geben.

Eines ist sonnenklar: Nichthandeln ist sehr viel teurer als Handeln.



Ingrid Ketzscher mit Blick auf die Stadt Menden, die Mitglied im Internationalen Klimabündnis ist:


Menden hat sich verpflichtet, seine Treibhausgasemmission alle 5 Jahre um 10% zu verringern. Um das auch nur annähernd zu schaffen, müssen wir die Maßnahmen unseres Mendener Klimaschutzkonzeptes sehr ambitioniert umsetzen.

Zu diesem Zweck sind Netzwerke aufgebaut worden von unserem Klimaschutzmanager.


Darüberhinaus wollen wir weiteren Schwung in den Klimaschutz bekommen mit CO2-Divestment."

Divestment kommt von De-Investieren und heißt, Investitionen abzuziehen.

Die Logik ist die:

Weil zwei Drittel der bekannten fossilen Reserven unter der Erde bleiben müssen, wenn die klimapolitische Obergrenze von allerhöchstens 2 Grad Erderwärmung eingehalten werden soll, entziehen wir den fossilen Investitionen Kapital.

Die Gesetze des Marktes lenken

Wird in die großen Verschmutzer investiert, z.B. durch den Kauf von Aktien, steht dem Sektor das kapital zur Verfügung, um mit immer neuen Vorhaben auf Gas- und Ölfeldern den verhängnisvollen Kreislauf der schmutzigen fossilen Energiewirtschaft am Leben zu halten. Kapital, das gleichzeitig der Branche der Erneuerbaren Energien fehlt. Wo und wie Institutionen und Städte ihre finanziellen Rücklagen anlegen, hat also klimapolitisch erhebliche Relevanz.