BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Menden

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Geburten in Menden

21. März 2017

Mit diesem Brief bitten wir unseren Bürgermeister nachdrücklich, für die Entwicklung einer alternativen Möglichkeit der Geburtsbegleitung in Menden aktiv zu werden, nachdem der Beschluss gefallen ist, dass die Abteilung Geburtshilfe geschlossen wird:

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Wächter,


nachdem die Entscheidung der Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis über die Schließung der Fachabteilung Gynäkologie und Geburtshilfe in Menden gefallen ist, müssen werdende Eltern weitere Wege auf sich nehmen für Geburten sowie Vor- und Nachsorge.

Darüberhinaus wird eine schmerzhafte Lücke in das Mendener Netzwerk der Frühen Hilfen gerissen. Hebammen und Ärzte hatten einen sehr wichtigen Part in unserem seit Jahren gewachsenen und bewährten Hilfenetz.


Wir möchten gern erreichen, dass Mütter weiterhin in Menden gebären können. Dies könnte beispielsweise in einem Geburtshaus ermöglicht werden. Das sind geburtshilfliche Einrichtungen, die bei der Begleitung emotionale, psychische und soziale Aspekte in den Vordergrund stellen.

 

Deshalb bitten wir Sie nachdrücklich, Fachleute wie Hebammen, Ärzte und Ärztinnen für Geburtshilfe und Kinderheilkunde, JugendhilfeplanerInnen, Kirchenvertreter und Ärtzeverbände zu einem Runden Tisch einzuladen mit dem Ziel, ein Konzept für ein adäquates Angebot in Menden zu entwickeln und die guten Möglichkeiten der Hebammen weiterhin in unserem sozialen Hilfenetz der "Frühen Hilfen" zu behalten.


Uns ist durchaus bewusst, dass wir nicht das bisherige umfassende Angebot erhalten werden wie mit den Fachabteilungen Gynäkologie und Geburtshilfe innerhalb des Mendener Krankenhauses, gleichwohl könnte ein Geburtshaus eine Wahlmöglichkeit in Menden bieten für Eltern.


Dirk Huhn, Sprecher der Mendener Grünen

Peter Köhler Sprecher der Grünen Ratsfraktion

Ingrid Ketzscher kinder- und jugendpolitische Sprecherin