BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Menden

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Runder Tisch zur Schullandschaft - aber ohne Konfessionsschule

9. Mai 2007

Endlich hat die Verwaltung reagiert und will sich mit allen

Schulleitern an einen Tisch setzen, um gemeinsam nach Lösungen zu

suchen, wie die Schullandschaft angesichts rückläufiger Schülerzahlen

in Menden für die nächsten Jahre zu gestalten ist. Und damit hat sie

einen Vorschlag der GAL aus der März-Sitzung des Schulausschusses

aufgegriffen, zunächst mit den Betroffenen selbst zu sprechen und nicht

über deren Köpfe hinweg zu entscheiden. Am Dienstag soll der Rat dieses

Vorgehensweise absegnen. Die GAL wird zusätzlich beantragen, dass die

Elternvertreter ebenfalls in diese Beratungen miteinbezogen werden.

Selbstverständlich unterstützt die GAL die Hüingser Eltern in ihrem

Bestreben, den wohnortnahen Standort zu sichern, um den Kindern kurze

Wege zu ermöglichen und weite Autofahrten überflüssig zu machen.

Schulen sind auch Treff- und Mittelpunkt einer Gemeinde. Deshalb halten

wir Verbünde, also den Zusammenschluss zweier Schulen unter

Beibehaltung beider Gebäude mit einer gemeinsamen Leitung, für eine

gute Möglichkeit, auch kleine Schulen zu sichern.

Der Vorschlag, in Hüingsen eine Konfessionsschule einzurichten, um mit

der zahlenmäßig stabileren katholischen Josefschule Lendringsen einen

Verbund einzugehen, ist aus taktischen Gründen vielleicht

nachvollziehbar, aber in Zeiten von ökumene und öffnung ganz klar ein

falsches Signal. Menden verfügt bereits über ein flächendeckendes

Angebot an Konfessionsschulen, deshalb sind wir für den Erhalt der

Hüingser Schule als Gemeinschaftsgrundschule.

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