BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Menden

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Menden

Corona - Kooperation statt Konkurrenz

29. März 2020

Corona - Kooperation statt Konkurrenz

Die Anzahl an Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus steigt täglich. Es hat absolute Priorität, eine weitere Zunahme an Infektionen zu verlangsamen, um insbesondere ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen, eine Überlastung unserer Gesundheitssysteme zu verhindern und die gesundheitlichen Folgen für alle Menschen in unserem Land zu begrenzen. Wir bieten der Bundesregierung bei der Bewältigung der Krise unsere Unterstützung an.

Die Corona-Krise erfordert weitreichende Maßnahmen, die sowohl unser Zusammenleben als auch die Unternehmen und Beschäftigten betreffen. Konzerte werden abgesagt, die Bundesliga stellt ihren Spielbetrieb ein, Betriebe schicken ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Hause – all dies sind wichtige und notwendige Maßnahmen, die wir unterstützen. Es ist zu erwarten, dass in Zukunft noch weitreichendere politische Entscheidungen getroffen werden müssen. Vor allem für die Beschäftigten im Gesundheitswesen und in der Pflege müssen die Folgen dieser Entscheidungen dabei immer so gut wie möglich abgefedert werden.

Seriös kann derzeit allerdings niemand vorhersagen, wann diese Krise endet. Für viele Unternehmerinnen und Unternehmer und viele Beschäftigte kommen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise hinzu. Die von der Bundesregierung verkündeten Maßnahmen zur Stützung von Unternehmen sind ein wichtiger Schritt. Doch auch Solo-Selbstständige, Kommunen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Familien brauchen mehr Unterstützung. In einer Krise diesen Ausmaßes müssen Regierung und Opposition zusammen arbeiten. Wir bieten der Regierung unsere Unterstützung an.

Bereits jetzt haben Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Konjunkturprognosen für Deutschland so weit nach unten korrigiert, dass mit negativen Wachstumsraten gerechnet werden muss. Die Börsen verzeichnen seit drei Wochen starke Kursverluste. Unsere Volkswirtschaft wird gleichzeitig von einem Nachfrage- und Angebotsschock getroffen. Viele Lieferketten funktionieren gar nicht mehr oder nur noch eingeschränkt. Gerade für Unternehmen, die just-in-time produzieren, stellt dies ein Problem dar. Gleichzeitig bricht in bestimmten Branchen der Konsum ein.

Am stärksten betroffen sind aktuell die Bereiche Reisen, Verkehr, Kultur und Freizeit. Teilweise gehen die Aufträge gegen null. Für viele Selbstständige und Solo-Selbstständige, für kleinere Unternehmen und Kultureinrichtungen ist das schon jetzt eine existenzbedrohende Situation, in der sie auf öffentliche Hilfe angewiesen sind. Aber auch in anderen Branchen könnten die wirtschaftlichen Probleme in absehbarer Zeit erheblich werden.

Dies stellt auch die Kommunen vor eine Herausforderung, die viele von ihnen allein nicht werden bewältigen können. Sie erbringen einen großen Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und brauchen Unterstützung von Bund und Ländern.

Dennoch gilt: Auf sinnvolle Eindämmungsmaßnahmen, die kurzfristige ökonomische Kosten haben, sollte auf keinen Fall verzichtet werden. Die langfristigen Kosten einer stärkeren Ausbreitung des Virus und folgende härtere Quarantänemaßnahmen werden sonst deutlich höher sein. Angesichts von zunehmenden Fragen und Verunsicherung braucht es jetzt einen einheitlichen, einfachen Zugang zu Informationen für die Bevölkerung, die Beschäftigten im Gesundheitswesen und Unternehmen.

Wir bieten der Bundesregierung hierbei unsere Unterstützung an. Welche Maßnahmen jetzt ergriffen werden sollten, um die aktuellen Problemlagen zu lösen, steht im grünen Autor*innen-Papier "Gemeinsam solidarisch und entschlossen handeln".

Mehr Informationen

Brief des Bundesvorstands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an die Mitglieder zur aktuellen Situation durch Corona

Grünes Autor*innen-Papier "Gemeinsam solidarisch und entschlossen handeln"

Aktuelle Informationen der Bundesregierung über neue Regeln, Maßnahmen, Verordnungen und Tipps zum Umgang mit dem Coronavirus

Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Coronavirus

Informationen, Fallzahlen und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zum Coronavirus


Atomausstieg selber machen: Auf ökostrom umsteigen

21. März 2011

Sie wollen Ihren Atomausstieg selber machen? Dann steigen Sie doch auf ökostrom um. Wir geben Ihnen hier einige Tipps

Aufruf zu Mahnwachen und Großdemo gegen Atomenergie

15. März 2011

In Fukushima hat sich bestätigt, dass die Atomenergie trotz größter Vorsichtsmaßnahmen unbeherrschbar und gefährlich ist. Deshalb rufen wir zu Mahnwachen in Menden sowie zur Großdemo in Köln am 26. März auf. Für die Großdemo bieten wir eine gemeinsame Fahrt an.

Fukushima ist überall! Mahnwachen und Großdemo gegen Atomenergie

14. März 2011

Zu dem großen Leid durch die Naturkatastrophe kommt für die Menschen in Japan nun auch noch die atomare Bedrohung. In Fukushima hat sich bestätigt, dass die Atomenergie trotz größter Vorsichtsmaßnahmen unbeherrschbar und gefährlich ist. Deshalb rufen wir zu Mahnwachen in Menden sowie zur Großdemo in Köln am 26.03. auf.

Fukushima ist überall! Mahnwache gegen Atomenergie am 21.03.

14. März 2011

Die Informationen und Fernsehbilder von der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan haben ganz Deutschland betroffen gemacht. Zu dem großen Leid durch die Naturkatastrophe kommt nun auch noch die atomare Bedrohung. In Fukushima hat sich bestätigt, dass die Atomenergie trotz größter Vorsichtsmaßnahmen unbeherrschbar und gefährlich ist. Deshalb …

Menschenkette gegen Atomkraft: Ein Erlebnisbericht

13. März 2011

Am 12. März haben verschiedene Gruppierungen aus ganz Deutschland bei einer Menschenkette vom AKW Neckarwestheim nach Stuttgart den Regierenden eindrücklich klar gemacht, dass die Aufrechterhaltung alter Risikomeiler auf breite Gegnerschaft in der Bevölkerung treffen wird.
Auch Dirk Huhn, Mitglied im Vorstand der Mendener Grünen, war dabei und …

Menschenkette gegen Atomkraft: Ein Erlebnisbericht

13. März 2011

Am 12. März haben verschiedene Gruppierungen aus ganz Deutschland bei einer Menschenkette vom AKW Neckarwestheim nach Stuttgart den Regierenden eindrücklich klar gemacht, dass die Aufrechterhaltung alter Risikomeiler auf breite Gegnerschaft in der Bevölkerung treffen wird.
Auch Dirk Huhn, Mitglied im Vorstand der Mendener Grünen, war dabei und …

Infos und weiterführende Links zu Tierfabriken und Agarindustrie

9. März 2011

Ergänzend zu unserer Informationsveranstaltung am 09. März zur geplanten Hühnermastanlage im Osterfeld haben wir hier Infos und weiterführende Links zusammen gestellt.

100 Jahre Internationaler Frauentag

8. März 2011

Am 19. März 1911 feierten Frauenrechtlerinnen in Deutschland zum ersten Mal den Frauentag, ihr zentrales Anliegen war das Wahlrecht für Frauen. Im Jahr 1977 haben die Vereinten Nationen den 8. März zum „Internationalen Tag für die Rechte der Frau"" ernannt. Wir geben hier einen Überblick über Grüne Aktivitäten zum Jahrestag.

Bahnhof: Einschätzung und Bürger-Info

1. März 2011

Die Planungen für das Bahnhofsgelände wurden am 24.02. im Bauausschuss präsentiert. Zur Einschätzung können wir zum jetzigen Planungsstand sagen, dass uns das Konzept als durchdacht und fachlich kompetent erscheint. Die Investoren zeigen - im Vergleich zu früheren Projekten - einen überraschend guten Blick für städtische Belange. Ihr Konzept …

Anfrage der GAL zu Probebohrungen nach Erdgas

31. Januar 2011

Zur Herstellung einer möglichst großen Transparenz für die Bürger und die Kommunalpolitik im Zusammenhang mit der Suche nach unkonventionellem Erdgas in unserer Region stellt die Ratsfraktion Grün-Alternative Liste nachfolgende Anfrage an die Stadtverwaltung.